Unter GLP-1 spricht mehr für viele kleine: Was in eine Mahlzeit nicht hineingeht, geht in zwei. Vier bis fünf Einheiten mit je einer Eiweißkomponente bringen über den Tag deutlich mehr zusammen als drei Mahlzeiten, die du nicht schaffst. Wichtig ist, dass es feste Zeiten sind — nicht Dauersnacken.
Diese Frage wird in deutschen Ratgebern widersprüchlich beantwortet: Manche empfehlen drei feste Mahlzeiten mit Pausen dazwischen, andere viele kleine. Beide Empfehlungen stammen aus anderen Zusammenhängen.
**Warum unter GLP-1 mehr für kleine Einheiten spricht:** Der begrenzende Faktor ist nicht der Appetit, sondern das Fassungsvermögen pro Mahlzeit. Wer nach drei Bissen satt ist, bekommt in drei Mahlzeiten nicht genug zusammen — vor allem nicht genug Eiweiß. Vier bis fünf kleine Einheiten lösen genau dieses Problem.
Dazu kommt die Verträglichkeit: Kleinere Mengen auf einmal werden bei verlangsamter Magenentleerung besser vertragen. Übelkeit nach dem Essen hängt oft schlicht an der Portionsgröße.
**Das Argument für drei Mahlzeiten** — Essenspausen, damit der Blutzucker zur Ruhe kommt — stammt aus der Diabetes- und Diätberatung ohne GLP-1. Es setzt voraus, dass man bei drei Mahlzeiten satt wird. Genau das ist hier nicht gegeben.
**Der Unterschied zum Dauersnacken:** Es geht nicht darum, ständig etwas zu essen, sondern um vier bis fünf **feste** Einheiten zu ungefähr gleichen Zeiten. Jede mit einer Eiweißkomponente. Ein Becher Skyr am Vormittag ist dann keine Zwischenmahlzeit, sondern ein Baustein.
Falls dir ärztlich etwas anderes gesagt wurde — etwa bei Diabetes —, gilt selbstverständlich das.
Unsere Rezepte sind auf eine Portion gerechnet, im Schnitt 278 Kalorien mit 23,5 g Eiweiß. Vier davon am Tag ergeben rund 94 g Eiweiß, ohne dass eine einzelne Mahlzeit zu groß wird.
