Ja. Viele stellen ohnehin fest, dass die Lust auf Süßes unter der Therapie nachlässt. Wenn du naschst, achte auf den Zeitpunkt: Süßes auf leeren Magen wird schlechter vertragen, und es nimmt Platz weg, den du für Eiweiß brauchst.
Es gibt keine Verbotsliste, und Naschen ist auch unter GLP-1 nicht ausgeschlossen. Die praktische Lage ist allerdings eine andere als vorher.
Erstens berichten viele, dass das Verlangen nach Süßem und stark verarbeiteten Speisen unter der Therapie deutlich nachlässt. Das ist eine der häufigsten Beobachtungen überhaupt — es kann also sein, dass sich die Frage von selbst erledigt.
Zweitens ist der begrenzende Faktor nicht mehr die Kalorienmenge, sondern der Platz. Ein Riegel am Nachmittag ist keine Katastrophe, aber wenn er dazu führt, dass die Mahlzeit danach nicht mehr geht, hat er ein Eiweiß-Loch hinterlassen.
Drittens die Verträglichkeit: Sehr süße oder sehr fettige Sachen auf leeren Magen werden häufig schlecht vertragen. Zu oder direkt nach einer Mahlzeit geht meist mehr als zwischendurch.
Wer etwas Süßes will und gleichzeitig Eiweiß braucht, kommt mit Quark- oder Skyr-Varianten mit Beeren, Kakao oder etwas Honig weit — das schmeckt nach Nachtisch und zählt trotzdem als Eiweißportion. Mehrere unserer Frühstücks- und Snackrezepte sind genau so gebaut.
