Am häufigsten genannt werden fettreiche und frittierte Speisen, große Portionen auf einmal, sehr süße Sachen auf leeren Magen, scharf Gewürztes, Kohlensäure und Alkohol. Der stärkste einzelne Faktor ist Fett — es verlängert die Verweildauer im Magen zusätzlich zu dem, was das Medikament ohnehin bewirkt.
Es gibt keine allgemeingültige Verbotsliste, aber es gibt wiederkehrende Muster. Die folgenden Punkte werden am häufigsten genannt — probier aus, was auf dich zutrifft, statt vorsorglich alles zu streichen.
**Fett steht mit Abstand an erster Stelle.** Frittiertes, Sahnesaucen, fettes Fleisch, Pizza, Chips. In Untersuchungen zur verlangsamten Magenentleerung verdoppelte eine fettreiche feste Mahlzeit die Übelkeit gegenüber einer fettarmen — das ist der am besten belegte Zusammenhang überhaupt.
**Große Portionen auf einmal**, unabhängig davon, was drin ist. Dieselbe Menge auf zwei Etappen verteilt geht oft problemlos.
**Sehr Süßes auf leeren Magen** — Kuchen, Schokolade, süße Getränke ohne etwas dazu.
**Scharfes und stark Gewürztes**, besonders in der Anfangsphase.
**Kohlensäure**, weil sie zusätzlich aufbläht, und **Alkohol**, der bei langsamer Magenentleerung ohnehin anders wirkt als früher.
**Sehr faseriges Gemüse** in größerer Menge — roher Kohl, Sellerie, Lauch — wird von manchen schlecht vertragen, obwohl es an sich gesund ist.
Was dagegen selten genannt wird und gut geht: magere Milchprodukte, weich gegartes Gemüse, klare Suppen, Kartoffeln, Reis, mageres Geflügel, Fisch. 15 unserer Rezepte sind ausdrücklich nach diesen Kriterien gebaut.
Führ für zwei Wochen eine kurze Notiz mit, was du gegessen hast und wie es dir danach ging. Das bringt dir mehr als jede allgemeine Liste — auch diese hier.
